Der Kreis Paderborn hat jetzt fünf neue Rettungswagen angeschafft. 190-PS-Fahrzeuge im Wert von 750 000 Euro gekauft.

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Kreis Paderborn(WV). Der Kreis Paderborn hat jetzt fünf neue Rettungswagen angeschafft. Die Fahrzeuge im Wert von 750 000 Euro sind auf dem aktuellsten technischen Stand und bieten den Patienten ein Maximum an Sicherheit.

Damit habe man den Standard der Rettungswagen und den Rettungsdienst weiter optimiert, erklärte Landrat Manfred Müller bei der Einweihung der Fahrzeuge in der Kreisfeuerwehrzentrale in Ahden. Der Kreis Paderborn besitzt als Träger des Rettungsdienstes 13 Rettungswagen. Die fünf neuen Fahrzeuge ersetzen die alten Rettungswagen, die acht Jahre alt sind und teilweise schon 300 000 Kilometer auf dem Tacho haben.
Der Motor der neuen Rettungswagen hat mit 190 PS eine deutlich höhere Leistung als seine Vorgänger mit 130 PS. Dicke Aluminiumrohre wurden in Skelettbauweise verbaut und tragen zur Stabilität der Fahrzeuge bei. Fünf Tonnen bringen die neuen Rettungswagen damit auf die Waage. Auch das ist ein deutlicher Zuwachs: Ihre Vorgänger wogen 3,8 Tonnen. Auch erfüllen die neuen Fahrzeuge die Schadstoffnorm Euro-6.

Für Zeitersparnis sorgt die Navigationstechnik, über die jedes Fahrzeug automatisch von der Leitstelle aus noch schneller und genauer geortet werden kann. »Am Computer können wir sehen, welcher Rettungswagen am nächsten an der Einsatzstelle ist. Dieser wird dann alarmiert«, erklärt Elmar Keuter, Leiter des Rettungsdienstes. Die Alarmierung erscheint dann sofort auf dem Navigationsgerät, das direkt mit dem Anzeigen der Route beginnt. Parallel erfolgt die Alarmierung über den Funkmelder der Rettungswagenbesatzung.

Optimiert wurde auch der Kofferaufsatz der Rettungswagen, der medizinische Materialien beinhaltet. Die Auslastung des Tragetischs wurde von 250 Kilogramm auf 350 Kilogramm erhöht, und die Türen sind von innen verriegelbar. »Notärzte und Rettungskräfte können so ungehindert ihre Arbeit machen«, erklärt Keuter.

Die fünf neuen Rettungswagen sind den Rettungswachen im Kreis Paderborn zugeteilt und sind an den Standorten Delbrück, Bad Lippspringe, Salzkotten, Fürstenberg und der Kreisfeuerwehrzentrale in Ahden stationiert.
Es ist geplant, in diesem Jahr noch zwei weitere Rettungswagen gegen die neuen Modelle auszutauschen. Darüber hinaus sollen zwei Krankenwagen und ein Notarztfahrzeug demnächst ersetzt werden.

Bericht: Westfälisches Volksblatt