Fachwissen der Bentfelder Feuerwehr in vielen Arbeitsgruppen gefragt. Löschzug Bentfeld bei 56 Einsätzen gefordert.

  • Bentfeld

 

Bentfeld (al). Wenn der Funkmelderempfänger zum Einsatz ruft, dann ist schnelle und kompetente Hilfe gefragt. Dies gilt in besonderer Art und Weise für den Löschzug Bentfeld. 56 Mal wurden die 43 Aktiven des Löschzuges zum Einsatz gerufen. Dabei sind die Bentfelder Feuerwehrleute oft weit über die Dorfgrenzen hinaus aktiv.

Dies zeigte die Jahreshauptversammlung des Löschzuges im Haus Nolte.Der Jahresbericht von Philipp Bluhm zeigte, dass viele Arbeitsgruppen innerhalt der Delbrücker Gesamtwehr vom Fachwissen der Bentfelder profitieren, so sind die Bentfelder in der Arbeitsgemeinschaft Wasserrettung genauso aktiv wie in der Arbeitsgemeinschaft Ausbildung, Atemschutz oder Rettung. Zusätzlich stellt der Löschzug vier Personen, die in der Führungsunterstützungsgruppe mitwirken. Diese wurden im Jahr 2015 allein 17 Mal angefordert.

Außerdem galt es unter anderem 15 technische Hilfeleistungen, zwölf Gefahrstoffeinsätze sowie sieben Brandeinsätze zu bewältigen. Insgesamt 1060 Stunden sammelten die Bentfelder Feuerwehrleute im Einsatzdienst. 601 Stunde investierten die Bentfelder Feuerwehrleute in die Ausbildung auf Stadt-, Kreis- und Landesebene sowie weitere 2459 Stunden an Ausbildung innerhalb des Löschzugs sowie für Dienstabende. „Das ergibt ein stattliches Pensum von 96 Stunden je aktives Mitglied des Löschzuges“ so Philipp Bluhm.

Der scheidende Löschzugführer Georg Schulze dankte allen Feuerwehrleuten, die die Dienstabende vorbereitet haben. Zudem wurde Für die Selbstverständlichkeit, mit der der Löschzug im Einsatzdienst aber auch für das Dorf im Einsatz ist, dankte die stellvertretende Bürgermeisterin Anita Papenheinrich.

Wehrführer Reinhard Brand dankte für die Unterstützung der Feuerwehr außerhalb Bentfelds: „Die Führungsunterstützungsgruppe leistet sehr verlässliche Arbeit. Es ist beruhigend zu wissen, dass Ihr kommt“, sprach Reinhard Brand die Gruppe direkt an. Stellvertretend für alle Vereine dankte der Vorsitzende des Heimatverein, Hermann-Josef Schulte dem Löschzug für seine Arbeit. „Der Löschzug übernimmt Verantwortung für seinen Ort. Das hat sich auch gezeigt, als die Feuerwehr ihren Gruppen ganz selbstverständlich für andere Vereine geöffnet hat, als ins Pfarrheim und die Sporthalle Flüchtlinge eingezogen sind“, betonte Hermann-Josef Schulte.

Bei den Wahlen im Förderverein übernimmt der neue Löschzugführer Stefan Peitz ebenfalls den Vorstand von Georg Schulze. Tobias Lenzmeier als zweiter Vorsitzender wurden ebenso bestätigt wie der Schriftführer Mario Lenzmeier und Kassierer Meinolf Neiske. Zum Gerätewart wurde Marcel Niggemeier ernannt. Zudem wurden sechs Mitglieder des Löschzuges Bentfeld befördert: Philipp Bluhm wurde zum Oberbrandmeister befördert. Neuer Unterbrandmeister ist Marcel Niggemeier. Marius Fernhomberg ist neuer Hauptfeuerwehrmann. Zu Oberfeuerwehrmännern wurden Fabian Gockel und Moritz Zwingmann befördert. Als neuer Feuerwehrmann wurde Lars Brockmeier aus der Jugendfeuerwehr übernommen.

BILDZEILE:
Der stellvertretende Bentfelder Löschzugführer Tobias Lenzmeier (von links) konnte Philipp Bluhm, Marcel Niggemeier, Marius Fernhomberg, Fabian Gockel, Lars Brockmeier und Moritz Zwingmann ebenso zu ihren Beförderungen gratulieren wie Wehrführer Reinhard Brand.

Westfälisches Volksblatt, von Axel Langer