105 Alarmierungen und ein neues Schlauchboot für den Löschzug Schloß Neuhaus

GruppenbildSchloß Neuhaus (WV). Der Löschzug Schloß Neuhaus blickt auf sein einsatzreichstes Jahr zurück. Die Anzahl der Alarmierungen in 2015 lag mit 105 etwa 13 Prozent höher als noch im Vorjahr. Der Löschzug rückte zu 40 Brandeinsätzen, 49 technischen Hilfeleistungen sowie zu 15 ausgelösten Brandmeldeanlagen aus. Einmal wurde bei einer Unwetterlage das Gerätehaus besetzt.

Löschzugführer Reinhold Giesguth erinnerte an die zeitaufwendigsten Einsätze – den Brand einer Scheune an der Trakenerstraße und einen Wasserrohrbruch an der Dubelohstraße. Neben der Aktivität bei Einsätzen wurden zahlreiche Stunden in Ausbildung und Lehrgänge investiert. Im September konnte durch Spenden aus der örtlichen Industrie, dem Handwerk und der Banken ein neues Schlauchboot in Dienst gestellt werden.

Ralf Schmitz bestätigte in seiner Ansprache, dass auf den Löschzug Schloß Neuhaus jederzeit Verlass sei. Er könne bei Einsätzen am Tage noch mindestens einen Atemschutztrupp bereitstellen, was wegen der begrenzten Verfügbarkeit von Einsatzkräften in dieser Zeit keine Selbstverständlichkeit sei.

Schmitz nahm dann auch die Beförderungen vor: zum Feuerwehrmann Kevin Baker, Frederik Gehrmann, Jonas Kampmeier und Marc Philipp Mersch sowie zum Oberfeuerwehrmann Kai Cardwell, Philip Nitschke, Frank Schacht und Dominik Schulte. Lars Brühl wurde zum Brandmeister, Benjamin Follert und Benedikt Michaelis zum Oberbrandmeister und Rafael Walkenhorst zum Brandinspektor befördert.

Quelle : Westfalen Blatt 01.03.2016