Zwischen den Anschlussstellen Paderborn Sennelager und Schloß- Holte Stukenbrock verursachte ein älterer Autofahrer am Donnerstag als Falschfahrer, mehrere Verkehrsunfälle auf der BAB 33. Die Feuerwehr befreite zwei eingeklemmte Fahrzeugführer.

  • A 33

BAB 33 : Gegen 14:16 Uhr meldete eine Lkw-Fahrerin der Polizei einen Falschfahrer in Höhe des Parkplatzes Hövelsenne. Ein 82-jähriger Paderborner war zunächst auf der Autobahn 33 in Richtung Bielefeld unterwegs. In Höhe des Parkplatzes fuhr er in die entgegengesetzte Richtung in Fahrtrichtung Paderborn. Die genauen Abläufe stehen derzeit noch nicht fest.

Zwei Pkw-Fahrer erkannten die Situation und wichen dem Audi-Fahrer in Richtung der Mittelschutzplanke aus und touchierten diese. Ein 45-jähriger Fahrer aus Frankfurt war mit einem Pkw Opel-Kombi unterwegs. Ein 28-jähriger Fahrer aus dem Kreis Paderborn fuhr in einem Pkw Opel Astra. Beide Autofahrer blieben unverletzt.

Der 82-Jährige stieß anschließend seitlich an einen Geländewagen Jeep. Der 55-jährige Fahrer aus Hamburg verletzte sich nicht. Sein Fahrzeug wurde beschädigt.Bei einem weiteren Zusammenstoß mit einem Pkw Skoda Oktavia verletzten sich der 56-jährige Fahrer aus dem Kreis Hameln und der 82-jährige Audi-Fahrer schwer.

Die Feuerwehr befreite die beiden eingeklemmten Fahrzeugführer. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde der 56-Jährige in ein Paderborner Krankenhaus eingeliefert. Der ältere Fahrer wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Bielefelder Krankenhaus geflogen. Zur Unfallaufnahme setzte die Polizei einen Hubschrauber und einen Sachverständigen ein. Dazu blieb die Autobahn 33 in Richtung Bielefeld, ab der Anschlussstelle Sennelager, bis in die frühen Abendstunden gesperrt. Der Fahrzeugverkehr staute sich bis auf sechs Kilometer. Die Beamten schätzten den Sachschaden auf circa 80.000 Euro. Für die Bergung der beschädigten Fahrzeuge erschienen Abschleppfahrzeuge. Polizeibeamte ließen den Audi A4 sicherstellen. Bei dem 82-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen.

Bericht: Polizeipresse, Foto: Westfälisches Volksblatt