Beim Erhitzen von Fett ist in der Nacht zu Dienstag ein Küchenbrand der kommunalen Unterkunft am Brinkweg entstanden.

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Delbrück-Hagen: Das Feuer wurde kurz nach Mitternacht entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Ein Topf mit Fett hatte auf dem Küchenherd Feuer gefangen. Die sechs Bewohner der von Zuwandern und Obdachlosen bewohnten Einrichtung verließen das verrauchte Gebäude.

Wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftungen kamen zwei Männer (24/27) ins Krankenhaus nach Salzkotten. Die anderen Personen wurden in einer anderen städtischen Einrichtung untergebracht.

Die Feuerwehr löschte die brennende Küchenzeile. Der Sachschaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt.

Bericht: Polizeipresse

Westfälisches Volksblatt

Zwei Verletzte bei Brand in Obdachlosenunterkunft in Nordhagen

Delbrück (al). Ein auf dem Herd vergessener Topf mit Fett hat einen Feuerwehreinsatz in der Obdachlosenunterkunft in Nordhagen ausgelöst. In dem auch als Übergangswohnheim für Zuwanderer genutzten Gebäude im Brinkweg zogen sich zwei Personen eine Rauchgasvergiftung zu. Nach Auskunft der Polizei ist die Küche durch den Brand unbrauchbar geworden.

Um 0.18 Uhr lösten am frühen Dienstagmorgen die Funkmeldeempfänger der Feuerwehr sowie die Sirene aus. Der Löschzug Delbrück sowie die Einsatzverstärkung aus Westenholz konnten das Feuer in dem Gebäude schnell löschen. Allerdings zogen dichte Rauchschwaden durch die Unterkunft. Die Bewohner wurden evakuiert. In einer angrenzenden Garage wurde eine Sammelstelle eingerichtet.

15 Menschen wurde auf eine Rauchgasvergiftung untersucht. Zwei 24- und 27-jährige Bewohner mussten in Krankenhäuser gebracht werden.
In der Obdachlosenunterkunft sowie der als Flüchtlingsunterkunft genutzten, angrenzenden alten Nordhagener Schule waren zum Unglückszeitpunkt 58 Menschen untergebracht.
Überhitztes und dadurch in Brand geratenes Fett in einem Topf wurde von Brandexperten der Polizei als Ursache des Feuers ermittelt. Der Schaden beträgt 2000 Euro. Nach Erkenntnissen der Polizei gibt keinen Schaden am Gebäude. Auch Mitarbeiter des Sozial- und Ordnungsamt der Stadt Delbrück waren in der Nacht vor Ort, da vier Bewohner in andere Unterkünfte in der Stadt verlegt werden mussten. Die Obdachlosenunterkunft ist gesperrt. Wann sie wieder frei gegeben wird, konnten Mitarbeiter der Stadtverwaltung noch nicht sagen.