Schwerer Unfall bei Bahnarbeiten. Auf dem Bahnhofsgelände in Altenbeken hat ein Maschinenführer schwere Verletzungen erlitten.

  • Altenbeken


Altenbeken: Bei  Pflegearbeiten mit einem Freischneider durchschlug der Draht eines  Metallzaunes das Schutzvisier eines Arbeiters. Der mehr als 50  Zentimeter lange Draht bohrte sich in das Gesicht des Mannes und  blieb darin stecken. Der eintreffende Rettungsdienst konnte sich zunächst über eine  steile Böschung Zugang zum Patienten verschaffen und den Draht  sichern.
Die Einsatzstelle befand sich jedoch in so schwer zugänglichem Gelände, dass eine weitere Rettung nur über das  Gleisbett durchgeführt werden konnte. Sofort wurde der gesamte Bahnhof durch die Notfallleitstelle der  Deutschen Bahn voll gesperrt. Mit speziellen Rollpaletten, die wie  Draisinen über die Schiene geschoben werden können, wurde die  technische Rettung durch die Feuerwehr eingeleitet.
Über den Schienenweg transportierten die Einsatzkräfte medizinisches sowie technisches Gerät zur Unglücksstelle. In enger Abstimmung mit dem Notarzt aus Bad Driburg musste der Stahldraht mit einem Bolzenschneider noch vor Ort gekürzt werden. Unter ständiger Überwachung wurde der schwer Verletzte ca. 350 Meter über die Schiene transportiert.
Der Transport erfolgte mit dem Rettungswagen Buke in ein Krankenhaus nach Paderborn. Später wurde der Arbeiter in eine Klinik nach Bad Lippspringe verlegt.
Für die Rettungsarbeiten war der Bahnhof für mehr als 40 Minuten voll gesperrt. Der Löschzug Altenbeken war mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug Straße Schiene sowie einem Löschgruppenfahrzeug ca. zwei Stunden im Einsatz.

Bericht:
Feuerwehr Altenbeken, Niklas Schäfers

Bericht:
Polizeipresse

Schwerer Arbeitsunfall auf Bahnhof
Altenbeken: Bei Strauchschnittarbeiten auf dem Bahnhofsgelände hat ein 38-jähriger Arbeiter am Mittwochmorgen schwere Verletzungen erlitten. Gegen 09.00 Uhr schnitt der Mann aus Waltrop mit einem Freischneider die Büsche heben den Gleisen zurück. Dabei geriet das Gerät an einen eingewachsenen Metallzaun und trennte ein Stück Draht aus dem Geflecht. Der Draht bohrte sich in das Gesicht des Mannes, der Schutzkleidung sowie Helm mit Visier trug. Für die Zeit der Rettungsarbeiten wurde der Zugverkehr gestoppt. Der schwer aber nicht lebensgefährlich verletzte Mann wurde am Unglücksort notärztlich versorgt. Er kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Paderborn und wurde später in eine Klinik nach Bad Lippspringe verlegt.