Fürstenallee, Person im Wasser, Gasalarme im Balhorner Feld und Wollmarktstraße.



Paderborn: Am Montag, den 23. November gegen 10:48 Uhr, wurden Feuerwehr und Rettungsdienst der Feuerwehr Paderborn zum Padersee alarmiert, wo sich eine Person im Wasser befinden sollte, die sich aus eigener Kraft nicht an Land retten konnte.
Die ersteintreffenden Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst fanden am Ufer des Padersee eine stark unterkühlte Frau vor, die von Passanten betreut wurde. Ein britischer Bürger berichtete, dass er um den See joggte, als er die Frau in der Mitte des Padersee bemerkte. Da sie den Anschein machte sich nicht aus eigener Kraft zum Ufer retten zu können, rief der Jogger den Notruf. Unter Anstrengung und unter viel Zureden näherte sich die Frau bis auf 10-15 m der Uferböschung, als der Brite sich dazu entschloss selbst ins eiskalte Wasser zu gehen und die Frau an Land rettete.

Die eingetroffenen Einsatzkräfte des Rettungsdienstes konnten die vor Kälte zitternde Frau zum Wärmeerhalt und weitergehenden Untersuchung in den Rettungswagen tragen und fuhren die Frau in ein Paderborner Krankenhaus.


Zwei weitere Male rückte die Feuerwehr Paderborn an diesem Tage zu Einsatzstellen mit erhöhtem Fahrzeugaufkommen aus. Gegen 12:39 Uhr in der Wollmarktstraße und 18:49 Uhr im Balhorner Feld hieß das Einsatzstichwort „Gasalarm“. Zu beiden Einsatzstellen rückte die Feuerwehr Paderborn mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug, dem Gerätewagen „Messung“, einem Rettungswagen und dem Einsatzführungsdienst (C-Dienst) aus, da Anrufer einen intensiven aber nicht bestimmbaren Gasgeruch wahrgenommen hatten.

Beide Einsatzstellen nahmen den gleichen Verlauf. Zunächst sperrte die Feuerwehr Paderborn unterstützt durch die Polizei die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr und Passanten ab. Obwohl auch die eingesetzten Einsatzkräfte kurz nach Eintreffen einen nicht eindeutig identifizierbaren Geruch wahrnahmen, konnte jedoch mit Spezialmessgeräten von Feuerwehr und dem nachgeforderten Energieversorger „Westfalen Weser Netz“ kein beunruhigendes Gasluftgemisch nachgewiesen werden. Auch nasal war nach kurzer Einsatzzeit nichts Ungewöhnliches mehr feststellbar. Lediglich eine witterungsbedingt erhöhte Geruchsentwicklung rührte von den Abwasserkanälen her, so dass auch nach einer intensiveren Messung der Umgebung die Einsätze wieder beendet werden konnten.

Bericht: Feuerwehr Paderborn